Dr. Marc Schrameyer bei der THW-Jugend

Politikseminar: Kommunales auf der Agenda

DSC_0160Wofür brauchen wir Parteien? Und wofür einen Stadtrat? Was sind eigentlich Fraktionen? Und wie kann man politisch aktiv werden? Mit Fragen wie diesen wurde der SPD-Bürgermeisterkandidat, Dr. Marc Schrameyer, beim Politikseminar der THW-Jugend konfrontiert. Entgegen der landläufigen Meinung beschäftigt sich nämlich die Nachwuchsorganisation des Technischen Hilfswerks zu ca. 70% mit politischen, historischen und gesellschaftlichen Themen, hob die Ortsbeauftragte Nadine Bitter hervor.

DSC_0136Also ist es wenig verwunderlich, dass die Kinder sich im Vorfeld gut vorbereitet haben. Denn die jungen THW’ler haben zuvor eigene Parteien gegründet. Dabei waren die Anwesenden äußerst kreativ. Besonders freute sich Dr. Schrameyer über die Gründung der Partei „SPD 2.0., der Schülerpartei Deutschlands“. Natürlich durften auch hier die sonst üblichen Wahlprogramme nicht fehlen. Die frisch gewählten Fraktionsvorsitzenden zögerten nicht, dem Kandidaten für das höchste Amt der Stadt Ibbenbüren ihre Wahlziele zu präsentieren.

DSC_0122So wie im „richtigen Leben“ gab es auch hier Schnittmengen zwischen den verschiedenen politischen Gruppierungen: Beispielsweise haben sich alle gleichermaßen das Thema Schulsanierungen auf die Fahnen geschrieben. Dem konnte Dr. Schrameyer nur zustimmen.

So wie im „richtigen Leben“ gab es allerdings auch Unterschiede zwischen den verschiedenen politischen Gruppierungen: Beispielsweise setzt sich „Umwelt für Ibbenbüren“ für eine sog. „Fahrradflatrate“ ein. Diese Idee entspricht dem Prinzip von „Carsharing“, nur eben bezogen auf die Drahtesel. Mit ihren ökologischen Themen rannten die Nachwuchspolitiker offene Türen bei Dr. Schrameyer ein. So stellte die SPD-Fraktion bsp. auf seine Initiative hin den Antrag zum Bau der Photovoltaikanlage auf der Kepler-Halle oder jüngst den Antrag zur Umstellung der Beleuchtung auf LED.

Doch nicht nur die „Kids“ stellten dem Lokalpolitiker fragen. Auch Dr. Schrameyer wollte auch einiges von der Jugendlichen wissen, etwa wie oft sie das Aaseebad nutzten. Daraus entstand eine lebhafte Debatte. Die sonst beschworene Politikverdrossenheit war hier nicht im Geringsten vorhanden. „Wir werden die Kinder- und Jugendpartizipationsmöglichkeiten auf die politische Agenda setzen“, so Dr. Schrameyer.

Immerhin steht eins jetzt schon fest: Es war nicht der letzte gemeinsame Termin. Im nächsten Jahr wird Dr. Schrameyer sich wieder mit den jungen Leuten treffen, um im Gespräch zu bleiben.

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