Dr. Marc Schrameyer bei Ditib-Gemeinde

Expansion steht auf der Agenda

DSC_1253SPD-Bürgermeisterkandidat Dr. Marc Schrameyer, der SPD-Fraktionschef Hermann Hafer und die 1. stellv. Bürgermeisterin Angelika Wedderhoff wurden am vergangenen Freitag von den Vertretern der Ditib-Gemeinde in den neuen Räumlichkeiten an der Wilhelmstraße von Adem Obuz, Sevgi Atabax, Ahmet Atabax, Mehmet Erdogan, Hamza Dal und Selcuz Özdemir begrüßt.

Stolz zeigten die Vertreter der Gemeinde nach einem gemeinsamen Frühstück die neuen Räumlichkeiten in der Wilhelmstraße. Man sei froh, nun so viel Platz zu haben. Dies sei allerdings nicht immer so gewesen, erinnert sich der 1. Vorsitzende Adem Obuz. Am früheren Standort an der Ledder Str. habe es etwa nicht ausreichend Parkplätze gegeben, erzählt die 2. Vorsitzende Sevgi Atabax. Der Vorstand zeigte das gesamte neu erworbene Areal und erläuterte die Neubauplanungen. Das Gelände eigne sich optimal dafür, zeigen sich die Vertreter erfreut.

DSC_1265Auch wenn Sevgi Atabax mit ihren Damen die Leckereien für das Frühstück zubereitet haben, lässt sie sich nicht auf die alleinige Rolle als Hausfrau und Mutter reduzieren. „Wir können viel mehr als das“, bemerkt die gläubige Muslima mit einem Augenzwinkern, „denn auch wir streben natürlich die vollständige Gleichberechtigung beider Geschlechter an.“ Zwar gebe es noch einige Baustellen, an denen noch „gewerkelt“ werden müsse. Gleichwohl ist die 2. Vorsitzende guten Mutes, dass auch weiterhin „der richtige Weg“ eingeschlagen werde.

Doch in den Gesprächen geht es nicht nur um die Selbstbestimmung der Frau. Bei Tee und Brot wird Selcuz Özdemir ganz emotional und berichtet von seiner eigenen Migrationsgeschichte. Dabei geht er auch auf die Historie der ehemaligen Gastarbeiter aus Südosteuropa ein. Als Özdemir derartig in seinen familiären Erinnerungen schwelgt, regt Dr. Schrameyer an, vielleicht gemeinsam mit dem Stadtmuseum die in Zukunft auch einmal die Geschichte der „Gastarbeiter“ in Ibbenbüren aufzuarbeiten. Dieser Vorschlag findet direkt Anklang, denn auch Ibbenbüren kann auf eine entsprechende traditionsreiche Vergangenheit zurückblicken.

An die „fruchtbare Kooperation“ mit dem amtierenden Bürgermeister Heinz Steingröver möchte Dr. Schrameyer ab diesem Herbst gerne anknüpfen: „Es muss genug Raum geboten werden, um den örtlichen Glaubensgemeinschaften die Möglichkeit zu geben, ihre Religionen ausüben zu können.“

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