Zukunftsgewerkschaft 2020

DSC_1393Dass die Industriegewerkschaft nicht zuletzt wegen des Bergbaus eine wichtige Rolle im Raum Ibbenbüren spielt, steht außer Frage. Der örtliche SPD-Bürgermeisterkandidat, Dr. Marc Schrameyer, stattete der Arbeitnehmerorganisation einen Besuch ab. Mit dabei waren der SPD-Fraktionsvorsitzende Hermann Hafer, seine Stellvertreterin Marie-Luise Balter-Leistner, die 1 stellv. Bürgermeisterin Angelika Wedderhoff und das SPD-Fraktionsmitglied Renate Veit. Begrüßt wurden die Gäste von Bezirksleiter Friedhelm Hundertmark und Bezirkssekretärin Annemarie Sämel.

Mehr als 12.300 Mitglieder zählt die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie allein im Bezirk Ibbenbüren. Ungefähr 75 Betriebe werden dabei betreut. Ein Großteil der Auszubildenden ist ebenfalls gewerkschaftlich organisiert. Von Politikverdrossenheit bekomme der Bezirksleiter Friedhelm Hundertmark nicht viel mit. Um allerdings noch mehr Menschen, gerade in Zukunft, für die Gewerkschaftsarbeit zu gewinnen, arbeitet der Jugendausschuss der IG BCE an dem Projekt „Zukunftsgewerkschaft 2020“. Hierbei sollen insbesondere Frauen und junge Erwachsene in besonderem Maße gefördert werden.

Deutlich wurde sehr schnell, dass auch die Gewerkschaft einen erheblichen Fachkräftemangel aufziehen sieht. Schrameyer forderte, dass insbesondere Ausbildungsberufe wieder attraktiver für junge Menschen werden müssten und stieß mit dieser Forderung auf breite Zustimmung. Alle seien sich einig, dass auch wieder ein Schwerpunkt auf die Förderung von dualen betrieblichen Ausbildungssystemen gelegt werden müsse. Nach dem rund zweistündigen Termin stand fest, dass alle Akteure auch weiterhin in „sehr gutem Kontakt“ bleiben möchten.

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