Uffeln – klein aber nicht zu unterschätzen!

DSC_1392Es ist zwar der Ortsteil mit den wenigsten Einwohnern, kleiner noch als die Siedlung Fisbecker Forst. Doch ist es sicherlich einer derjenigen Ortsteile, der mustergültig zeigt, wie eine dörfliche Struktur in der Stadt noch wunderbar funktioniert. Hier engagiert man sich noch für die Gemeinschaft und kennt sich untereinander. Somit ist es wenig überraschend, dass etwa der Sportverein über 500 Mitglieder zählt – und das bei gut 770 Einwohnern insgesamt.

Wie viele Vereine in Uffeln aktiv und wie viele Bürgerinnen und Bürger engagiert sind, durfte Bürgermeisterkandidat Dr. Marc Schrameyer am vergangenen Mittwoch erfahren, als er von diesen eingeladen war, sich in Uffeln vorzustellen.

DSC_1401Die Vertreter der verschiedenen Vereine gingen sehr gut vorbereitet in die Veranstaltung hinein und schnell war nach einer kurzen Vorstellungsrunde ein rege Diskussion im Gange. Denn einige Dinge brennen den Uffelnern unter den Nägeln, z.T. schon seit Längerem. Auf der Agenda standen Punkte wie eine Halle im Westen, das ÖPNV-Netz, die Verkehrsbelastung, die Beteiligung am LEADER-Programm, die landschaftspflegerische Gestaltung des Industriegebietes, die Glasfaserversorgung und natürlich auch aktuelle Fragen zum Thema „Schweinemast“.

Gerade zu letzterem Thema hatte Dr. Schrameyer bereits in den vergangenen Tagen und Wochen regen Kontakt mit der Bürgerinitiative und erklärte nochmals ausdrücklich, dass er gegen den weiteren, nun beantragten Schweinemaststall sei. Die Belastungsgrenzen der Anwohner, so Schrameyer, seien bei weitem überschritten. Es gehe nicht generell gegen Tiermast, aber diese müsse im Einklang mit den Interessen der Bürgerinnen und Bürger vor Ort erfolgen. Das sei im Ortskern nicht mehr gegeben. Die Gutachten zur Geruchsbelästigung im Ortskern sprächen da eine deutliche Sprache.

Nach gut dreistündiger Diskussion wurde sehr deutlich, dass Schrameyer die Anliegen der Uffelner sehr ernst nimmt und sich teils bereits seit Jahren für Uffeln engagiert. Schrameyer sicherte zu, immer ein offenes Ohr für die Uffelner Belange zu haben und sagte dieses auch für die SPD-Fraktion zu.

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