Weil es um Ibbenbüren geht

DSC_1390Dr. Schrameyer bei der IVZ

Es war ein Schlagabtausch der besonderen Art. Einen Tag vor dem traditionellen Kirmes-Fassanstich wurde es noch einmal kommunalpolitisch in Ibbenbüren auf dem Festzelt. Die IVZ hatte eingeladen und rund 400 Gäste wollte den Bürgermeisterkandidaten so kurz vor der Wahl auf den Zahn fühlen.

Die Kandidaten hatten Gelegenheit, ihre Positionen vorzustellen, die der SPD-Bürgermeisterkandidat Dr. Marc Schrameyer auch redlich nutzte. Auf die Frage, was die vordringlichsten Aufgaben seien, nannte Schrameyer die Kohlekonversion und die Finanzen der Stadt. Gerade das Thema Finanzen wirke auch in alle anderen wichtigen Themen wie Schule, Sport, Musik, Kultur oder Ehrenamt, da ohne solide Finanzen die vielfältige Förderung der Stadt in diesen Bereichen nicht aufrecht erhalten werden könne.

Mit einigen Fragen rechneten die Bewerber an dem Abend allerdings ganz und gar nicht. Dass Themen wie die Flüchtlingsunterbringung oder das Magnus-Gelände auch angesprochen werden, war wie selbstverständlich zu erwarten. Dass allerdings die drei auf einmal jeweils zwei positive Eigenschaften des jeweils anderen nennen sollte, sorgte zuerst einmal für große Verwunderung. Nichtsdestotrotz wurde auch diese Aufgabe souverän gemeistert.

Abgesehen von den üblichen Fragestellungen wollte ein interessierter Bürger wissen, wieso der SPD-Bürgermeisterkandidat, Dr. Marc Schrameyer, „sich trotz seiner sehr guten juristischen Ausbildung und seines Top-Jobs“ für das Bürgermeisteramt bewürbe. Prompt beantwortete der Sozialdemokrat diese Frage: „Bevor man für solch ein Amt kandidiert, stellt man sich natürlich Fragen wie diese. Meine Antwort ist klar und deutlich: Weil es um Ibbenbüren geht und Ibbenbüren meine Heimat ist. Meine erworbenen Fähigkeiten und Kompetenzen möchte ich dafür einsetzen, um meine Heimatstadt voranzubringen.“ Diese Ehrlichkeit und Offenheit überzeugt.

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