Meine Motivation

Warum kandidiere ich für das Amt des Bürgermeisters? Diese Frage wird mir immer wieder gestellt und gerne möchte ich Ihnen hierauf eine Antwort geben.

Dem Entschluss zu kandidieren, ist eine lange Zeit der Überlegungen vorangegangen. Wenn die Frage im Raum steht: Soll ich das machen? Dann fragt man sich natürlich: Kannst du das? Was treibt dich eigentlich an? Was willst du erreichen?

Warum will ich Bürgermeister werden?

Weil ich mit Leib und Seele Ibbenbürener bin. Ich bin in Ibbenbüren geboren, bin hier zur Schule gegangen, habe hier meine ersten politischen Gehversuche unternommen und bin dann nach gut 10 Jahren nach Ibbenbüren zurückgekehrt, um hier meine berufliche Heimat zu finden.

Ibbenbüren und die Ibbenbürenerinnen und Ibbenbürener liegen mir schlicht und einfach am Herzen. Und weil das gerade so ist, habe ich mich nach reiflicher Überlegung entschieden, meinen Hut in den Ring zu werfen.

Ich bin in Ibbenbüren zu Hause. Ich lebe hier. Ich arbeite hier. Hier bin ich in Vereinen engagiert. Ich mache unter anderem eine ganze Menge Theater – und das jedes Jahr. Ich habe mich seit meiner frühesten Jugend für die Belange der Stadt eingesetzt und mich politisch engagiert. Nur konsequent war es für mich, mich zunächst als sachkundiger Bürger, später als Ratsmitglied in die politische Arbeit im Rat einzubringen. Dass die Bürgerinnen und Bürger mich in meinem Wahlkreis bei der letzten Kommunalwahl auch mit deutlicher Mehrheit direkt gewählt haben, freute mich sehr.

Ich möchte Ibbenbürens Zukunft gemeinsam mit Ihnen gestalten. Ich gebe ehrlich zu, dass es die Möglichkeit ist, zu gestalten, die auch einen besonderen Reiz am Amt des Bürgermeisters für mich ausmacht. Entsprechend habe ich für mich bereits vor langem klar definiert, dass es bei der Kandidatur für das Amt des Bürgermeisters gerade nicht allein um das politische Amt an sich geht, sondern auch darum geht, tatsächlich auch etwas für alle bewirken zu können.

Was qualifiziert mich für das Amt?

Ich bin Ibbenbürener. Ich kenne Land und Leute. Umgekehrt kennen mich bereits viele Ibbenbürenerinnen und Ibbenbürener aufgrund meiner politischen Arbeit, meines Engagements in Vereinen und Verbänden oder auch aufgrund meiner beruflichen Tätigkeit.

Ich bringe als Jurist, der im Kommunalrecht auch noch promoviert hat, natürlich eine große Menge an Handwerkszeug mit, welches mir die tägliche Arbeit im Rathaus erheblich erleichtern wird. Aufgrund meiner Tätigkeit im Steuer- und Wirtschaftsrecht sowie meiner Zusatzqualifikationen gehört zudem wirtschaftliches Denken zu den Grundqualifikationen, die ich mitbringe.

Ich bin aber nicht nur Jurist und Kaufmann, ich bin auch Sozialdemokrat – und das mit Parteibuch seit meinem 16. Lebensjahr. Ich bin aus Überzeugung in die SPD eingetreten und an dieser Grundüberzeugung hat sich bis heute nichts geändert. Die größte Errungenschaft, die dieses Land stark gemacht hat, ist das Konzept der sozialen Marktwirtschaft. Und gerade dieser soziale Aspekt war für mich sowohl politisch als auch in meiner bisherigen beruflichen Tätigkeit von besonderer Bedeutung.

Aufgrund meiner politischen wie auch meiner beruflichen Erfahrungen kann ich motivieren, überzeugen und gestalten. Ich möchte Motor auf der einen Seite, Katalysator auf der anderen Seite sein. Ich bin gerade durch meine berufliche Tätigkeit immer bemüht, faire Lösungen für alle Seiten zu finden, den Interessenausgleich zu suchen. Kommunalpolitik in der heutigen Zeit braucht den Konsens, nicht den Dissens.

Garant für gute Politik.

Als Bürgermeister werde ich ein Garant dafür sein, dass die erfolgreiche Arbeit von Heinz Steingröver fortgesetzt wird. Wir müssen unsere tolle, lebenswerte Stadt nicht neu erfinden. Wir müssen auch unsere Politik nicht neu erfinden, denn sie ist weitblickend angelegt und auf gutem Weg.

Ich stehe für Kontinuität, aber ich wäre ein schlechter Kandidat und kein guter Bürgermeister, wenn ich nicht auch eigenen Vorstellungen für die Zukunft unserer Stadt hätte, wenn ich die langen Linien unserer Politik nicht weiterdenken und weiterentwickeln wollte. Ich möchte den Blick jetzt schon auf 2030 richten. Das scheint noch lange hin zu sein, aber es ist ein wichtiges Datum für alle Generationen. Wer heute Kinder hat oder will, braucht für sie gute Betreuung und gute Schulen und danach beste Ausbildungs- und Berufschancen. Wer heute mitten im Arbeitsleben steht, will seinen Arbeitsplatz langfristig gesichert sehen. Und wer heute schon den Ruhestand im Blick hat, will auch im Alter noch bezahlbar und auch unterstützt wohnen können, sich leicht und sicher in der Stadt bewegen und spannende Freizeit- und Kulturangebote genießen können.

Ich möchte Politik nicht nur in Themen und Ressorts verstehen und betreiben, ich will, dass wir eine verlässliche und gute Perspektive für alle schaffen und sie über die nächsten 15, 20 Jahre zur Richtschnur unseres politischen Planens und Handelns machen.

Ich weiß auch, dass Zukunft nichts ist, was man akribisch durchplanen will. Das muss und kann man auch politisch nicht. Aber wichtigen Zukunftsfragen müssen wir uns heute stellen und diese auch beantworten. Auf welchen Zukunftsfeldern können wir wirtschaftlich weiter wachsen? Wie meistern wir den Strukturwandel? Wie machen wir unser Ibbenbüren noch attraktiver für alle, die hier schon leben und für diejenigen, die zu uns kommen wollen und kommen sollen?

Antworten auf diese Fragen und viele andere mehr möchte ich gemeinsam mit Ihnen entwickeln. Ich will echten Dialog und echte Teilhabe – jetzt im Wahlkampf und auch als Bürgermeister. Dialog und Partizipation sind gelebte Demokratie und bringen die besten Ergebnisse. Sie stellen gleichzeitig sicher, dass sie akzeptiert und aktiv mitgetragen werden.

Ich habe einen ruhigen Stil und die Erfahrung gemacht, dass man damit eher und besser zum Ziel kommt. Ich finde, das passt ganz gut in unsere Zeit und ich finde auch, das passt sehr gut zu Ibbenbüren und meiner bisherigen Arbeit im Rat.

Ich bin seit 40 Jahren auf der Welt, seit 40 Jahren Ibbenbürener und seit 24 Jahren Sozialdemokrat. Ich mag diese Stadt, weil sie so wunderbar unaufgeregt und uneitel ist. Ich mag Ibbenbüren, weil hier mehr Sein als Schein ist.

Das ist übrigens etwas, was sich auch immer mehr in unserer lokalen Politik zeigt. 95 Prozent aller Entscheidungen im Rat werden mit großer Mehrheit oder sogar einstimmig getroffen. Das ist ein Zeichen eines sehr guten Konsenses aller politischen Kräfte. Ich biete auch allen anderen politischen Kräften im Rat das Gespräch an und reiche die Hand zum Dialog. Ich verstehe mich als Kandidat den Interessen Ibbenbürens verpflichtet. In diesem Sinne werde ich handeln und entscheiden.

Diese Stadt hat mich geprägt. Ich will in keiner anderen Stadt leben. Ich will in keiner anderen Stadt arbeiten. Und ich will für diese Stadt Politik machen.

Gute, sozialdemokratische Politik.

Wir bringen Ibbenbüren voran!

Ihr

Dr. Marc Schrameyer

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