Wirtschaft

Wirtschaftsförderung.

Unsere Wirtschaftsförderung unterstützt Betriebe bei ihren Vorhaben. Stetig siedeln sich neue Betriebe an, neue Arbeitsplätze werden geschaffen. Kohlekonversion und Strukturwandel lauten die neuen Aufgaben. Ich will dazu beitragen, dass der Strukturwandel zur Erfolgsgeschichte für Ibbenbüren wird.

Gute Aussichten.

Mit dem Jahre 2018 endet der Bergbau in Ibbenbüren. Es endet eine Bergbautradition, die bis in das 16. Jahrhundert zurück reicht. Verbunden ist für Ibbenbüren damit wirtschaftlich wie gesellschaftlich ein Wandel, den wir als Stadt begleiten müssen. Die Aufgabe ist groß. Aber wir haben bereits in den vergangenen Jahren Erfahrung sammeln dürfen und wir können auf gute Ausgangsbedingungen am Standort bauen. Waren 1992 noch 3.544 Bergleute beschäftigt, sind es derzeit noch ca. 2.100. Seit der Stilllegung des Westfeldes wurde kontinuierlich Personal abgebaut. Im gleichen Zuge wuchsen in Ibbenbüren andere Betriebe, so dass Arbeitslosigkeit in Ibbenbüren meistens ein Fremdwort war. Seit 2004 wurden in der Kohleregion Ibbenbüren ca. 5.000 neue Arbeitsplätze geschaffen. Ein Großteil davon in Ibbenbüren. Die Region wächst nach wie vor – und das deutlich über dem Landes- und Kreisdurchschnitt. Und dennoch wird Ibbenbüren Hilfe zur Selbsthilfe benötigen, um diesen Konversionsprozess zu gestalten. Wir müssen weitere neue Arbeitsplätze in der Region schaffen – und das möglichst vor 2018. Dafür benötigen wir Gewerbeflächen. Wir müssen aber auch den Zechenstandort an sich entwickeln. Dafür benötigen wir insbesondere die nötige Infrastruktur – die K24n. Ich will gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern, den Gemeinden der Kohleregion, der RAG und unseren politischen Vertretern in Bund und Land diesen Prozess begleiten und gestalten.

Attraktive Gewerbegebiete.

Ibbenbüren stellt verkehrs- und kostengünstige Gewerbegebiete zur Verfügung. Die vorhandenen Gewerbegebiete sind gut ausgelastet, für Neuansiedlungen und Erweiterungen will ich den nötigen Raum schaffen. Darüber hinaus geht es in den kommenden Jahren darum, Perspektiven auch für die Bergbauflächen zu schaffen und diese in eine strukturierte Entwicklung Ibbenbürens einzubinden. Um den Zechenstandort zu erschließen, brauchen wir dringend den Weiterbau der K24n.

Potentiale nutzbar machen.

Ibbenbüren hat eine breite industrielle Basis und ist noch immer eine Stadt mit einem überdurchschnittlich hohen Anteil an Industriearbeitsplätzen. Hier werden immer noch neue Arbeitsplätze geschaffen. Die Betriebe wachsen. Mit den Industriebetrieben wachsen auch stetig die unternehmensbezogenen Dienstleistungen in Ibbenbüren. Es wird in den kommenden Jahren darum gehen, Industrie und Dienstleistungen noch stärker zu verknüpfen und hochqualifizierte Arbeitskräfte nach Ibbenbüren zu holen.

Wissensbasierte Neugründungen.

Wir brauchen mehr wissensbasierte Unternehmensgründungen. Ich will die Zusammenarbeit mit den regionalen Hochschulen verstärken. Ibbenbüren hat noch erheblichen Nachholbedarf im Bereich der wissensbasierten Dienstleistungen und Unternehmensgründungen. Ich will gemeinsam mit der  Wirtschaftsförderung die Voraussetzungen für eine bessere Kooperation mit den regionalen Hochschulen schaffen und die Ansiedlung neuer wissensbasierter Betriebe fördern. Ich will dabei auch den Blick über die Grenze richten.

Niedrige Steuersätze und Gebühren.

Ibbenbüren hat im Vergleich niedrige Steuersätze und das soll so bleiben. Über die Anrechnung auf die Einkommensteuer wird die Gewerbesteuer bei vielen Gewerbetreibenden fast vollständig kompensiert. Daneben kann Ibbenbüren durch niedrige Gebühren etwa bei der Müllabfuhr bei den Gewerbetreibenden punkten. Das muss auch in Zukunft so sein.

Die Innenstadt brummt.

Das Angebot an Geschäften ist vielfältig. Leerstand ist in Ibbenbüren ein Fremdwort. Die Fußgängerzone strahlt im neuen Glanz. Die Verschönerung der Innenstadt ist weitestgehend abgeschlossen. Von „Ibb on Ice“, „Ibbenbüren brummt“ über das Chortreffen bis hin zur Kirmes und der „Tollen Knolle“ – in Ibbenbüren ist immer was los.

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