Sportfreak oder Bewegungsmuffel?

Kennen Sie das auch….?

Schlechtes Wetter, zu viel Stress, keine Zeit oder auch einfach nur keine Lust: Ausreden haben wir alle gerne viele. Mindestens genauso viele wie gute Vorsätze. Und gerade wenn es um das Thema Sport geht, sind wir meist besonders erfinderisch. Obwohl wir alle wissen: Sport ist für Gesundheit und Wohlbefinden immens wichtig.

Weg des geringsten Widerstandes

Aber warum ist es manchmal so schwer, sich aufzuraffen? Unser Gehirn liebt Gewohnheiten und passt im Sinne der Selbsterhaltung gut darauf auf, dass wir uns nicht zu sehr anstrengen. Dieser Selbstschutz ist evolutionär bedingt. Früher wusste man nicht, wann es das nächste Mal was zu essen gab und von daher war es notwendig, mit den Kalorien zu haushalten. Wenn möglich, sorgt unser Gehirn also immer dafür, dass wir den Weg des geringsten Widerstands gehen. Aber genau hier liegt das Problem. Unsere Lebensgewohnheiten haben sich so schnell so stark verändert, dass die Evolution da nicht mehr nachkommt.

Den inneren Schweinehund Gassi führen

Was früher als Schutz gut war, führt heute dazu, dass wir bequem werden. Und es wird immer schwerer, sich gegen die Bequemlichkeit zu wehren. Denn: Wir lernen, uns immer besser selbst zu belügen und glauben zu guter Letzt auch noch an unsere eigenen Ausreden. Aber was dagegen tun? Die einen kaufen sich einen Hund, um sich regelmäßig zu bewegen, die anderen führen einfach den inneren Schweinehund regelmässig Gassi. Es geht um Motivation. Es geht darum, wieder Freude und Spaß an der Bewegung, am Sport zu gewinnen. Denn dann wird der innere Schweinehund immer kleiner und irgendwann ist er dann ganz weg.

Spaß und Freude am Sport

Wann machen Sport und Bewegung Spaß? Wenn ich tolle Möglichkeiten haben, mich zu bewegen. Wenn ich mir eine Sportart aussuchen kann, die mir gefällt. Wenn ich einen guten Trainer und ein gutes Team finde. Wenn ich ein breit gefächertes Sportangebot und gute Sportstätten vor Ort vorfinde, um das zu tun, was mir Spaß macht. Kurz: Es geht darum, vor Ort die besten Bedingungen für Bewegung und Sport zu schaffen.

Förderung des Sports

Unsere Aufgabe als Stadt ist es, durch Investitionen in unsere Sport- und Freizeitanlagen beste Bedingungen für Bewegung und Sport zu schaffen. Und das machen wir auch. Denn: Wir sind Sportstadt und wollen das auch bleiben. Dafür geben wir pro Jahr rd. 2,5 Mio. Euro allein für die Unterhaltung unserer vorhandenen Sportanlagen aus und investieren jedes Jahr kräftig in neue Sport- und Freizeitanlagen. Die Planung, wann und wo investiert werden soll, machen wir natürlich gemeinsam mit dem Sportvereinen. Das nennt sich dann im Verwaltungsfachdeutsch „Sportstättenentwicklungsplanung“.

Wir investieren in die Sportstadt

Von der Sanierung der Sporthallen, dem Bau von Kunstrasenplätzen, Beregnungs- und Flutlichtanlagen, dem Bau von Freizeitanlagen und des Outdoorsportparks am Aasee nebst Sanierung der Skater- und Dirtbikeanlage bis hin zur Planung eines ganz neuen Sportzentrums Ost auf der anderen Seite der Ledder Straße – für jeden Sportler ist in unseren aktuellen Planungen was dabei. Wir investieren kräftig in die Sportstadt. Und das ist auch gesamtgesellschaftlich richtig so. Denn jeder Euro, den wir in die Förderung der Bewegung und des Breitensports investieren, senkt im Gegenzug die Kosten im Gesundheitswesen. Nicht umsonst bietet heute jede Krankenkasse Boni und Rabatte an, wenn man regelmäßig Sport macht.

Die WHO empfiehlt mindenstens 150 Minuten Sport pro Woche mit moderater Intensität. So wie ich das sehe, haben wir alle dafür schon sehr gute Voraussetzungen in Ibbenbüren. Bewegungsmuffel muss keiner mehr sein. 😉  

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