Stellen Sie sich vor, es brennt…

…und nein, keine Sorge, es kommt natürlich jemand. Sie wohnen ja in Ibbenbüren. Aber haben Sie sich schon mal Gedanken darüber gemacht, wie häufig das vorkommt, wer da eigentlich kommt und vor allem, warum das so ist?

Hauptamtliche Feuerwehr Ibbenbüren

498 mal rückten im letzten Jahr die Feuerwehrleute der Wache am Niedersachsenring aus. Das sind rund 1,4 Einsätze am Tag. Und viele dieser Einsätze haben es in sich. Vom Löschen von kleinen oder auch großen Bränden, der Hilfeleistung bei Extremwetterereignissen oder Verkehrsunfällen und sonstigen Unglücken bis hin zu Einsätzen im Katastrophenfall – die Feuerwehr ist immer zur Stelle. Ibbenbüren hat heute eine leistungsfähige, modern ausgestattete Feuerwehr mit derzeit 70 hauptamtlichen Feuerwehrleuten, die Tag und Nacht, an den Wochenenden wie an den Feiertagen 24 Stunden rund um die Uhr für Sie da sind. Wenn der Alarm geht, rücken Sie mit den hochmodernen Fahrzeugen, die an der Wache stationiert sind, aus.

Freiwillige Feuerwehr Ibbenbüren

Je nach Einsatz rücken aber nicht nur die hauptamtlichen Feuerwehrleute aus, auch die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr eilen zur Hilfe, wenn die Einsatzlage es erfordert. In rund 1/3 aller Einsätze rückt auch die Freiwillige Feuerwehr mit aus, da ihre Hilfe benötigt wird. Ibbenbüren kann sich glücklich schätzen, eine große Freiwillige Feuerwehr mit mehr als 220 Frauen und Männern zu haben. Diese Feuerwehrleute gehen ihrem normalen Beruf nach und eilen, wenn der Alarm geht, zur Wache, um von dort gemeinsam mit den Kameradinnen und Kameraden in den für sie stationierten Fahrzeugen zum Einsatz auszurücken. Und auch für diese Feuerwehrleute gilt, dass sie stets einsatzbereit sind. An 7 Tagen in der Woche, 24 Stunden am Tag. Ob Sonntags oder Feiertags. Aber sie sind nicht nur immer einsatzbereit, sie investieren auch sehr viel Freizeit in ihre Aus- und Weiterbildung bei der Feuerwehr. Und das alles freiwillig.

Gutes Personal

Dass die Kameradinnen und Kameraden der hauptamtlichen wie der Freiwilligen Feuerwehr sehr gut ausgebildet und hochspezialisiert sind, merkt man in der Regel spätestens dann, wenn man sie im Einsatz erlebt. Alle Feuerwehrleute sind hervorragend ausgebildet werden fortlaufend geschult und weitergebildet. Um den Nachwuchs für unsere hauptamtliche Wache zu sichern, bilden seit vier Jahren zudem deutlich über Bedarf bei der Feuerwehr Ibbenbüren Nachwuchskräfte aus und stellen damit die nötigen personellen Ressourcen sicher. Bei der Freiwilligen Feuerwehr ist es insbesondere der Nachwuchs aus der sehr starken Jugendfeuerwehr, der die Reihen immer wieder verstärkt.

Gute und moderne Ausstattung

Die Kameradinnen und Kameraden sind aber nicht nur gut ausgebildet. Sie können sich auch auf eine gute technische Ausstattung verlassen. Denn: Wenn wir von der Feuerwehr erwarten, dass sie jeden Tag – rund um die Uhr – im Notfall zur Stelle ist. Dann dürfen die Kameradinnen und Kameraden aber auch erwarten, dass wir ihnen die dafür notwendige gute Ausstattung zur Verfügung stellen. Deswegen steht die Erneuerung der Gerätehäuser der Freiwilligen Feuerwehr in den Ortsteilen und die fortlaufende Modernisierung des Fuhrparks und der technischen Ausstattung für mich auch ganz oben auf der Agenda. Seit 2015 haben wir bereits mehr als 3,3 Mio. Euro für die Modernisierung der technischen Ausstattung der Feuerwehr – hier insbesondere des Fuhrparks – und weitere 1,2 Mio. Euro für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses Laggenbeck ausgegeben.

Immer Einsatzbereit

Ibbenbüren kann sich auf seine Feuerwehr verlassen – und das jeden Tag. Die Ibbenbürener Feuerwehr ist ein Garant für die Sicherheit der Menschen in Ibbenbüren und in der Region. Die Kameradinnen und Kameraden leisten einen besonderen Dienst an unserer Gesellschaft, der mit großen Herausforderungen und großen Gefahren verbunden ist und dem Schutz und der Sicherheit von uns allen dient. Feuerwehrleute riskieren ihre Gesundheit und ihr Leben, um uns allen zu helfen. Das verdient den größten Respekt und Anerkennung.

Null-Toleranz-Strategie bei Straftaten gegen Feuerwehrleute

Deswegen ist es auch etwa nicht zu akzeptieren, wenn die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr im Einsatz beleidigt oder sogar tätlich angegriffen werden. Ich habe da eine klare Meinung: Jede Straftat wird zur Anzeige gebracht und strafrechtlich verfolgt.

Stärkung des Ehrenamtes

In Ibbenbüren garantieren die hauptamtlichen und ehrenamtlichen Feuerwehrleute gemeinsam die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. Dabei ist gerade auch in den Ortsteilen die ehrenamtliche Struktur der Feuerwehr unverzichtbares Element der Gefahrenabwehr. Dieses bürgerschaftliche Engagement ist ein hohes Gut und für das gesellschaftliche Miteinander von unverzichtbarer Bedeutung, dass es zu stärken und zu stützen gilt. Deshalb bleibt es mein Ziel, die ehrenamtlichen Strukturen zu unterstützen, die Jugendfeuerwehr weiter zu fördern und die Nachwuchsgewinnung auf allen Ebenen zu unterstützen.

So wie ich das sehe, muss es uns allen darum gehen, die Leistungsfähigkeit der Ibbenbürener Feuerwehr weiter auszubauen und die ehrenamtlichen Strukturen zu stärken. Unser aller Ziel muss es sein, die hohe Qualität der Feuerwehr Ibbenbürens auch für die Zukunft sicherzustellen, damit auch zukünftig die Feuerwehr rechtzeitig kommt, wenn es brennt..!

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