Haushalt 2021: Stadtplanung, Bauen, Verkehr und Gute Aussichten

Haushalt 2021: Stadtplanung, Bauen, Verkehr und Gute Aussichten!

Straßen, Plätze, Wege, Brücken, Bahnhöfe, Bushaltestellen, Straßenbeleuchtung, Grünanlagen, Spielplätze, Sportanlagen aber auch die Kläranlage, Abwasserleitungen, Pumpwerke, Baugebiete, Gewerbegebiete, Baugenehmigungen und die Vorbereitung der Zechenfläche für neue Nutzungen – all das verbirgt sich hinter dieser Überschrift. Ein Bereich – für jeden Bürger in Ibbenbüren immer spannend.

Bahnhöfe

Laggenbeck ist saniert, Esch wird es dieses Jahr und bzgl. der Sanierung des Hauptbahnhofes haben wir bereits die Öffentlichkeitsbeteiligung gestartet und sind in intensiven Gesprächen mit der Deutschen Bahn, der RVM und anderen Nutzern. Kosten von rund 1,15 Mio. Euro planen wir für den Umbau des Bahnhofes Esch zu einer modernen Park+Ride Station nach dem Vorbild des Bahnhofs Laggenbeck ein. Für die Planung des Umbaus des Hauptbahnhofes stellen wir 210.000 Euro zur Verfügung. Gebaut werden wird vermutlich ab 2023. Die Kosten werden deutlich im zweistelligen Millionenbereich liegen und sind in den kommenden Jahren bereit zu stellen. Hier prüfen wir gerade parallel, welche Fördermittel es von Bund und Land gibt.

Kinderspielplätze und Grünanlagen

Jedes Jahr werden es mehr. Kinderspielplätze, die wir saniert haben. Jedes Jahr schaffen wir in der Regel drei Plätze grundlegend unter Beteiligung der Kinder und Jugendlichen aus der jeweiligen Nachbarschaft neu zu planen und dann auch zu bauen. Ziel: Die Kinder und Jugendlichen planen und gestalten ihren Spielplatz. Und das funktioniert hervorragend. Dieses Jahr sind dran: die Kinderspielplätze Salmeck, Spindelgasse und Kiebitzgrund. Kosten rund 200.000 Euro.

Dran ist auch der Skatepark und die Dirtbikeanlage, die wir für fast 400.000 Euro sanieren. Gebaut wird auch der II. Bauabschnitt am Aasee – der Abschnitt Mühlenteich und Werthmühle wird grundlegend für gut 450.000 Euro neu gestaltet. Wir werden zudem den Grünzug im Baugebiet Wallheckenweg Ost für rund 200.000 Euro und einen weiteren in Püsselbüren für 65.000 Euro anlegen. Und wir werden endlich uns mit dem Masterplan Grün befassen. Denn unser GRÜN kann mehr.

Brücken und Straßen

In Planung ist auch der Neubau der Brücke Nordstadtarkaden, die aufgrund von Schäden neu gebaut werden muss. Für die Planung stellen wir in diesem Jahr 310.000 Euro zur Verfügung, gebaut wird ab 2023 für dann ca. 3,15 Mio. Euro. Für den Neubau und die Sanierung unserer Radwege und Straßen stellen wir 2021 ca. 2,4 Mio. Euro zur Verfügung. Die reinen Kosten der Unterhaltung unserer Straßen und Radwege ohne Investitionen belaufen sich auf rund 8,4 Mio. Euro.

Kanalisation und Kläranlage

Man sieht sie nicht, man hört sie nicht, man riecht sie nicht. Aber wehe, wenn man sie hört, sieht oder auch riecht. Dann stimmt irgendwas nicht. Mit der Kanalisation. Deshalb überprüfen wir die Kanalisation nicht nur fortlaufend, wir sanieren sie auch, bauen neue Kanäle, stellen von Misch- auf Trennsystem um und bauen die Kläranlage weiter aus. Dafür stellen wir in 2021 rund 2,5 Mio. Euro für Investitionen in unsere Abwasserbeseitigung bereit. Die reinen Kosten des Betriebes des Abwassernetzes und der Kläranlage ohne Investitionen belaufen sich auf rund 9 Mio. Euro.

Bauleitplanung und Bauordnung

Ohne unsere Planer geht in Ibbenbüren gar nichts. Keine Straße. Kein Radweg. Kein Laterne und auch kein Baum. Aber auch kein Haus oder Gewerbetrieb können ohne Planungsrecht errichtet werden. Wahre Planwirtschaft. Aber so will es der Gesetzgeber und wir tun gut daran, die bauliche Entwicklung in Ibbenbüren auch tatsächlich zu steuern. Dieses Jahr stehen u.a. Bebauungspläne im Bereich Gründkenliet, Heideweg, Tecklenburger Damm, In den Brockwiesen, Püsselbüren auf der Agenda. Und wenn dann geplant ist, erteilen die KollegInnen der Bauordnung die nötigen Genehmigungen. Laufende Kosten: rund 2,8 Mio. Euro pro Jahr.

Gute Aussichten: Kohlekonversion

Seit 2014 arbeiten wir kontinuierlich und sehr erfolgreich daran, die ehemaligen Schachtanlagen von Oeynhausen und den Nordschacht neu zu beleben. Und das mit großem Erfolg. Ansiedlung der Stadtwerke Tecklenburger Land. Ansiedlung des Batteriezellenforschungszentrums und damit auch der FH Münster. Derzeit entwickeln wir mit Fördermitteln der EU die Flächen zu einem neuen attraktiven Gewerbegebiet, arbeiten an der Neukonzeption des Bergbaumuseums und einer interkommunalen Gewerbeflächenstrategie. Und wir sprechen natürlich auch mit RWE über die Zukunft des Kraftwerksstandortes.

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