Wirtschaft

Gute Aussichten für neue, attraktive Arbeitsplätze.

 

Den Wandel für neue Chancen nutzen.

Der Bergbau hat unser Ibbenbüren über Jahrhunderte geprägt. So vorausschauend wie keine andere Region in Deutschland haben wir uns deutlich vor dem Ende der Kohleförderung mit den Chancen des Wandels aktiv auseinander gesetzt. Seit einigen Jahren arbeiten wir intensiv an der Umwandlung des Zechenstandortes in Flächen für zukunftsträchtige Unternehmen. Die ersten Erfolge sind sichtbar und nehmen Gestalt an: Mit der Ansiedlung des Batteriezellenforschungszentrums bekommt Ibbenbüren nicht nur eine Forschungsfabrik der Zukunft, wir werden auch zugleich Universitätsstandort mit einer Zweigstelle der Universität und der FH Münster sowie mit einem Standort des renommierten Fraunhofer Instituts. Hier werden neue, bislang nicht gekannte Arbeitsplätze in unserer Stadt entstehen. Meine berechtigte Hoffnung besteht darin, dass wir viele weitere Unternehmen, aber auch Start-Ups aus dem Forschungsumfeld anziehen. Entsprechende Absichtserklärungen liegen bereits vor. Es ist schon jetzt eine Freude zu sehen, wie auf der ehemaligen Zechenfläche Arbeitsplätze der Zukunft entstehen. Hierfür werde ich weiterhin alle Hebel in Bewegung setzen! Die Aussichten dafür sind gut – für uns, für unsere Kinder und die folgende Generation.

Sicherheit und Perspektive für kleine und mittelständische Unternehmen.

Es ist der Mittelstand, es sind die zahlreichen kleinen und mittleren Familien-Unternehmen, auch im Einzelhandel, die Ibbenbüren ein Gesicht und vielen Menschen Arbeit und Auskommen geben. Hier sehe ich einen Schwerpunkt meiner Aufgaben als Bürgermeister von Ibbenbüren. Wir als Kommune können keinen Einfluss auf geschäftliche Erfolge oder Misserfolge ausüben. Was wir aber tun können, ist ein passendes Umfeld für Wachstum, aber auch für Ereignisse wie z.B. die Pandemie zu gestalten, bei der es zu unverschuldeten Problemen kommen kann. In jedem Fall muss und werde ich alles dafür tun, dass die Gewerbetreibenden und Dienstleister Sicherheit und Perspektive für ihr Handeln und ihre Planungen bekommen. Damit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – auch wenn es eine Zeitlang mal enger wird – ebenfalls Sicherheit und Perspektive für ihre Zukunft erhalten. So wie ich es sehe, ist unser Ausbau der Kita-Plätze, aber ebenso der Ausbau und die Stärkung unserer Schulen ein wesentlicher Beitrag für die Planungs-Sicherheit der Unternehmen und ihrer Belegschaft. Was das Fehlen dieser Angebote für Familien und Unternehmen bedeutet, haben uns die Monate März, April und Mai deutlich gezeigt.

Deshalb setze ich mich dafür ein, dass wir weiterhin die Sanierung und die Digitalisierung unserer Schulen ganz oben auf der Agenda behalten. Dass wir immer ausreichend Kita-Plätze haben, damit die Eltern unbesorgt ihrer Arbeit nachgehen können. Und die Qualität der Bildung unserer Kinder schlägt sich selbstverständlich auf die Qualität der Auszubildenden – den Fachkräften von morgen in unserer Stadt nieder. Bildung ist und bleibt der beste Grundstein für eine erfolgreiche berufliche Laufbahn. An dieser Art von Wirtschaftsförderung mitzuwirken ist meine Aufgabe.

Das ist mir als Bürgermeister für Ibbenbüren wichtig:

  • Die konsequente Fortführung der bisherigen guten Arbeit in der Kohlekonversion. Die Ansiedlung der Batteriezellenforschung und der Stadtwerke sind erste sehr gute Erfolge. Weitere sind in Arbeit.
  • Wir müssen die Anziehungskraft und Attraktivität des Standortes Ibbenbüren auch unseren heimischen Unternehmen und Betrieben verdeutlichen und gestalten.
  • Die 70 ha Zukunftsflächen sollten zu einem großen Teil für Forschung und Innovation als Entwicklungstreiber sowie für Start-Ups aus diesem Umfeld genutzt werden.
  • Wir müssen neue attraktive Gewerbeflächen und Industrieflächen aber auch Gebiete für die Ansiedlung von Dienstleistern entwickeln. Wer zu uns kommen will oder sich erweitern möchte, muss auch Flächen finden. Dafür will ich weiterhin sorgen.
  • Ich möchte den Glasfaserausbau zügig vorantreiben, damit Arbeitgeber und Arbeitnehmer auf der digitalen Überholspur arbeiten können.
  • Mein Ziel ist, dabei mitzuwirken, dass in Ibbenbüren möglichst wenig Betriebe schließen. Eine Arbeitslosenquote von 3% sollte unsere Zielmarke bleiben. Mit umfassenden Beratungsangeboten für Fördermittel leisten wir bereits erste Hilfe zur Selbsthilfe!

Und es hat Boom gemacht!

Die Wirtschaft wächst in Ibbenbüren seit vielen Jahren. Allein seit 2015 wurden mehr als 40 ha Gewerbeflächen an mehr als 40 unterschiedliche Unternehmen vermarktet. Diese schaffen neue Arbeitsplätze. Seit 1987 sind allein in Ibbenbüren rund 13.000 neue Arbeitsplätze entstanden und mehr als 200 ha Gewerbefläche vermarktet worden. Die Arbeitslosenquote liegt entsprechend auf historischen Tiefstwerten zwischen 3 und 4%. Mit der Ansiedlung der Batteriezellenforschungszentrums und den Stadtwerken auf dem ehemaligen Zechengelände von Oeynhausen und des Digitalhubs am Tecklenburger Damm schaffen wir zudem richtungsweisendes Neues.

Mit eigener Energie in die Zukunft.

2015 wurden die Stadtwerke Tecklenburger Land gegründet. Seit 2016 sind sie Eigentümer der Strom und Gasnetze. Ihren Standort haben die Stadtwerke in Ibbenbüren auf der ehemaligen Zeche von Oeynhausen. Dort sind mittlerweile rund 80 Mitarbeiter tätig. Seit ihrer Gründung entwickeln die Stadtwerke sich zu dem kommunalen Lösungspartner, den wir Kommunen uns gewünscht haben. Aber sie leisten noch viel mehr. Seit 2016 haben die Stadtwerke bereits für einen finanziellen Mehrwert in Höhe von 12 Mio. Euro für die Stadt Ibbenbüren gesorgt. Gute, eigene Energie in Bürgerhand. Aus der Region – für die Region!

Masterplan Zukunft. Beste Aussichten.

Die Kohlekonversion läuft in Ibbenbüren hervorragend und wird allerorten als vorbildhaft gelobt. Ibbenbüren war die einzige Stadt, die mit dem Ende des Bergbaus die Planungen für die Zeit danach schon fertig hatte. Der Masterplan wurde 2018 beschlossen und gleichzeitig das Bauleitplanverfahren begonnen. Seit 2015 wurden hierfür 1,05 Mio. Euro Fördermittel vom Land und weitere 1,3 Mio. Euro von der EU eingeworben. Der Zuschlag für die Ansiedlung des Batteriezellenforschungszentrums ist ein besonderer Erfolg, bringt er doch zugleich mit sich, dass Ibbenbüren auch Hochschulstandort wird. So wird es neben der Fraunhofer-Einrichtung auch Ansiedlungen der FH Münster und der Uni Münster geben. Die Vermarktung der Flächen schreitet zudem mit großen Schritten voran.

Mehr Raum für Wachstum und Arbeitsplätze schaffen. Mit Gewerbe- und Industrieflächen.

Ohne Gewerbe- und Industriegebiete ist unsere Wirtschaft nicht zukunftsfähig. Und wir könnten sie auch nicht an Ibbenbüren binden. Die Verlagerung von Arbeitsplätzen und Steuereinnahmen wären die Folgen. Wir brauchen deshalb weitere Gewerbe- und Industrieflächen. Nur dann können sich neue Unternehmen ansiedeln und bestehende Unternehmen expandieren. Mir ist dabei wichtig, dass neue Gewerbegebiete keine Belastung für  Anwohner sind – sondern im Gegenteil so gestaltet werden, dass sie ein echter Gewinn für die Menschen sind.

Zukünftig müssen wir zudem gezielt Flächen für die Ansiedlung von Dienstleistern ausweisen, um deren Entwicklung zu stärken. Ibbenbüren verfügt über eine große Anzahl an Industriearbeitsplätzen. Aber die Anzahl der Arbeitsplätze im Dienstleistungsbereich ist heute schon mit über 60% deutlich größer. Ibbenbüren ist als Mittelzentrum in der Region auch zugleich Dienstleistungszentrum für die Region. Diese Entwicklung müssen wir stärken, da sie gute Arbeitsplätze sichert.

Mit Lichtgeschwindigkeit Richtung Zukunft.

Das 2016 gestartete Förderprojekt für den Breitbandausbau im Außenbereich und den Gewerbegebieten – die Fördersumme liegt bei rund 13,5 Mio. Euro – versorgt mehr als 1.500 Haushalte, 18 Schulen und 48 Gewerbebetriebe mit schnellem Internet. Weitere rd. 200 Gewerbebetriebe dürfen sich zudem noch auf einen geförderten Ausbau in der Zukunft freuen; der Förderantrag zum Breitbandausbau aller Gewerbe- und Industriegebiete ist bereits gestellt. Ibbenbüren setzt Zeichen und fädelt sich ein auf der digitalen Überholspur!

Digitale Pilotkommune – in vielerlei Hinsicht!

Wenn Bund und Land endlich die Verwaltungsverfahren vereinfachen würden, ja dann… Ja dann könnten wir endlich dem Bürger den digitalen Zugang zur Verwaltung ermöglichen, den er sich wünscht. Denn intern sind wir schon digital aufgestellt. Ob Terminvereinbarung, Aktenmanagement, Posteneingang, Rechnungsbearbeitung oder die Mitzeichnung, in Ibbenbüren ist das schon alles neben der reinen Sachbearbeitung digital und überall auch im Homeoffice verfügbar – anders als in vielen anderen Kommunen. Ibbenbüren ist in Sachen Digitalisierung in vielerlei Hinsicht Vorreiter. Und ich setze alles daran, dass wir unseren digitalen Vorsprung ausbauen!

Den Fördermitteldschungel lichten.

Nicht nur wir selbst als Kommune profitieren von einem sehr guten internen Fördermittelmanagement, sondern auch unsere Unternehmen in Ibbenbüren. Unsere Wirtschaftsförderung berät gemeinsam mit der WESt GmbH, den Stadtwerken, IHK, HWK, Banken und Beratern die Unternehmen in Ibbenbüren im Rahmen ihrer Vorhaben. Durch eine gezielte Bündelung der Kompetenzen in Teams – je nach Vorhaben der Unternehmen – gelingt uns die zielgerechte und vor allem sehr schnelle und umfassende Beratung der Unternehmen. Und das gerade auch jetzt in der Krise. Die Erfolge dieser Arbeit lassen sich in den Vermarktungszahlen für die kommunalen Gewerbeflächen ablesen.

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